Adipositas
Synonym: Fettsucht, Fettleibigkeit;
Nimmt man langfristig mehr Energie auf als man
verbraucht, bildet sich vermehrt Fettgewebe. Geht diese Fettansammlung über das
normale Maß hinaus, wird dies als Adipositas bezeichnet. Über die Gründe,
warum manche Menschen übergewichtig werden und andere nicht, sind sich
Fachleute noch nicht voll im Klaren. Die Vererbung spielt eine wichtige Rolle,
aber auch Umwelteinflüsse sind beteiligt. Bei Adipositas ist das Risiko erhöht,
an Diabetes mellitus
(Zuckerkrankheit) zu erkranken. Sie kann auch die Entstehung von Bluthochdruck,
erhöhten Blutfettwerten, Herzinfarkt, Schlaganfall und
Gicht
fördern. Maße zur Bewertung von Adipositas sind der Broca-Index
und der Body-Mass-Index.
Nach Broca spricht man dann von Adipositas, wenn das Körpergewicht 30 % über
dem Normalgewicht liegt. Nach dem Body-Mass-Index (BMI) teilt man Adipositas
folgendermaßen ein:
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BMI kg/(m)² |
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Adipositas Grad I |
30,0 - 34,9 |
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Adipositas Grad II |
35,0 - 39,9 |
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Extreme Adipositas Grad III |
größer als 40 |
Um langfristig an Gewicht abzunehmen, wird eine fettarme sowohl als auch energiereduzierte, kohlenhydrat- und ballaststoffreiche Kost, welche mindestens 25 % Eiweiß enthält und die Steigerung der körperlichen Aktivität empfohlen.