Blutfette


Jeder Mensch hat Fette im Blut, die zum einen im Körper gebildet werden und zum anderen über die Nahrung ins Blut gelangen. Neben Veranlagung, Überernährung und Bewegungsmangel bestimmen vor allem die Auswahl und die Menge der fetthaltigen Lebensmittel den Fettgehalt des Blutes. Langkettige, gesättigte Fettsäuren, vor allem in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten, heben den Cholesterinspiegel doppelt so stark an wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren ihn absenken. Einfach ungesättigte Fettsäuren, z.B. reichlich in Olivenöl oder Rapsöl enthalten, senken ebenfalls die Cholesterinkonzentration im Blut, aber weniger wirksam als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Nahrungscholesterin bewirkt einen Anstieg des Cholesterins im Blut, aber deutlich weniger stark als gesättigte Fettsäuren. Hohe Blutfettwerte können durch eine hohe Zufuhr von löslichen Ballaststoffen gesenkt werden. Übergewicht verstärkt die negative Wirkung dieser Nahrungsfaktoren auf den Blutfettspiegel.  Erhöhte Blutfettwerte rufen keine unmittelbaren Beschwerden hervor, können jedoch langfristig zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Das Fett lagert sich an den Blutgefäßwänden ab und wird damit ein Risikofaktor für Arteriosklerose.

 Normale Blutfettwerte für junge Erwachsene (20 bis 40 Jahre) sind: