Gicht
Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit mit einer erblichen Disposition und einem
angeborenen Fehler im Harnsäurestoffwechsel. Bei entsprechender Veranlagung fördert
Übergewicht, purinreiche Ernährung oder erhöhter Alkoholkonsum ihre
Entstehung. Harnsäure ist das Abbauprodukt der Purine. Erhöhte
Harnsäurewerte können durch eine Überproduktion oder eine gestörte
Ausscheidung von Harnsäure bedingt sein. Überschüssige Harnsäure wird im
Normalfall über die Nieren ausgeschieden. Ist dieser Stoffwechsel gestört,
steigt der Harnsäuregehalt des Blutes an: Normalwerte bei Männern liegen
zwischen 3,4 und 7,0 mg/100 ml und bei Frauen zwischen 2,4 und 5,7 mg/100 ml.