Durch eine positive Energiebilanz entsteht Übergewicht

Die Auswirkungen der positiven Energiebilanz werden am besten mit ihren eigenen Entstehungsmechanismen aufgefangen.
Durch eine langfristige Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise. Im Gegensatz zu sogenannten alternativen Ernährungsformen mit ihrem ganzheitlichen Ansatz, beziehen Diäten nur im Idealfall die Lebensweise mit ein. Reduktionsdiäten sind kurz- bis mittelfristig ausgelegt. Sie können nur dann von dauerhaftem Erfolg sein, wenn sie in ein interdisziplinäres Therapiekonzept eingebettet sind und eine langfristige Ausrichtung auf eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise haben.

Essentielle Fettsäuren werden durch den Ersatz von tierischen durch hochwertige pflanzliche Fette und Öle geliefert und verlangen die weitgehende Vermeidung von Nahrungsmitteln, die versteckte Fette oder einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten. Essentielle Aminosäuren erhält der Körper durch Kombination von Lebensmitteln, die Protein hoher biologischer Wertigkeit enthalten. Kohlenhydrate werden am besten durch volles Korn oder Mehle mit niedrigem Ausmahlungsgrad verzehrt.

Erhalten darüber hinaus Obst und Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte einen hohen Stellenwert auf dem Speiseplan, ist auch die Sicherung der ausreichenden Zufuhr von Vitaminen und Mineralien möglich und es sind die wesentlichen Bedingen an die Kostform erfüllt, auch bei reduzierter Energiezufuhr keine körperlichen Schäden zu verursachen und eine günstige Prognose erwarten zu lassen.