Kohlenhydrate
Kohlenhydrate ( 1g ca. 4 kcal ) sind die
wichtigsten Energiequellen für die
Muskeln
und die Einzigsten für das Gehirn und das Nervensystem. Im Muskel können jedoch
auch Fette und Eiweiße zur Energiegewinnung herangezogen werden. Kohlenhydrate
werden in den Verdauungsorganen in die kleinste Einheit der Zuckerbausteine,
die Glucose gespalten.
Der Körper verfügt nur über eine begrenzte
Speicherfähigkeit
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Muskeln: 300g
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Leber: 100g
- Blut 5g
Diese
begrenzte Speicherfähigkeit macht es notwendig ständig Kohlenhydrate
zuzuführen, denn ein Mangel an Kohlenhydraten stellt einen echten
leistungsbegrenzenden Faktor dar. Die Gesamtenergiezufuhr sollte deshalb zu
50 -70% aus
Kohlenhydraten bestehen.
Kohlenhydrate
sind jedoch nicht gleich Kohlenhydrate, die Einteilung erfolgt in
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Einfachzucker z.B. Traubenzucker, Honig, Süßwaren
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Zweifachzucker
z.B. Haushalszucker, Marmeladen
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Mehrfachzucker
z.B. Kohlenhydratkonzentrate,
Knäckebrot
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Vielfachzucker
z.B Kartoffeln, Brot, Reis,
Gemüse, Obst
Einfach, u.
Zweifachzucker sollten jedoch mit
großer Vorsicht im Ernährungsplan ihren Platz finden, da all zu schnell
eine Überzuckerung des Blutes eintreten kann, die wiederum einen drastischen
Leistungsabfall zur Folge hätte.
Komplexe
Kohlenhydrate ( Mehrfachzucker, Vielfachzucker ) bestehen aus langen
Molekülketten,die vom Körper erst aufgespalten werden müssen, ehe sie der
Energiegewinnung dienen können.
Ihre
positive Eigenschaft besteht darin, daß sie den Körper über einen längeren
Zeitraum und gleichmäßiger mit Energie versorgen. Nudeln, Reis oder
Nahrungsmittel aus Vollkornmehlen sind sehr gute Lieferanten von komplexen
Kohlenhydraten und ohne Einschränkung zu empfehlen. Zum Süßen von Speisen
sind sie
allerdings nicht geeignet, doch da schafft der Fruchtzucker ( Fructose ) Abhilfe, der
zwar ein Einfachzucker ist jedoch wie ein
Langkettiger verstoffwechselt wird. Weiterhin sind Nahrungsmittel die
zur Gruppe der Vielfachzucker gehören reich an Ballaststoffen, die zu
mindestens 30g an der täglichen Nahrung beteiligt sein sollten.
Physiologische Wirkungen von Ballaststoffen Sie zählen zu den Kohlenhydraten,
jedoch fehlen dem Menschen die für die Verdauung notwendigen Enzyme. Beim
Erhitzen ca. 80 % Wirkungsverluste.
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Kauverlängerung: mehr alkalischer
Speichel im Magen
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Verlängerung der Verweildauer im Magen
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Normalisierung der Transitzeit auf ca. 20 - 28 Stunden
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Vergrößerung des Volumens des Speisebreies
- Erhöhung
von Stuhlgewicht und Stuhlvolumen
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Verstärkung der Bindung von Gallensäure
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Verbessertes Wachstum physiologischer Darmbakterien